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Tierheimhunde

Einen Hund kann man vom Nachbarn bekommen, dessen Hündin nicht kastriert war und die mal ausgebüxt ist. Man kann ihn auch beim Züchter kaufen, der gut beraten kann, darauf achtet, wohin er seine Hunde gibt, und der vielleicht sogar anbietet, ihn im Urlaub in Pension zu nehmen.

Spontan einen Hund über eine Kleinanzeige, aus einem Kofferraum oder im Ausland auf einem Tiermarkt zu kaufen, ist nicht zu empfehlen. Hier weiss man nie, worauf man sich einlässt, ob das Tier gesund ist oder ob man mit ihm zurechtkommt. Ausserdem ist der Verkäufer meist nicht mehr zu erreichen, wenn es doch zu Schwierigkeiten kommt.

Zweite Chance: Tierheim

Tierheime sind heute mehr als Auffangstationen für Hunde, die nicht gewollt sind. Die gelernten Tierpfleger kümmern sich mit grossem Aufwand um die Tiere, die hier Zwischenstation machen. Alle Tiere werden tierärztlich untersucht und behandelt.

Viele ehrenamtliche Helfer versuchen in ihrer Freizeit, den Tieren ihren Aufenthalt im Tierheim so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier gibt es Katzenstreichler und Gassigänger, die den manchmal auch traumatisierten Tieren helfen, Vertrauen zu Menschen aufzubauen und sich auf eine neue Beziehung zu den Zweibeinern vorzubereiten.

Hundefriseure verpassen verfilzten oder langhaarigen Hunden einen letzten Schliff.

Professionelle Hundetrainer helfen bei Problemfällen.

Möchte man einen Hund aus dem Tierheim adoptieren, werden die Angestellten des Tierheims in Gesprächen zunächst ergründen, welcher Hund geeignet ist. Schliesslich gibt es genauso viele verschiedene Hunde- wie Menschencharaktere, und damit sich alle am Ende wohlfühlen, wird beispielsweise der aktive sportliche Hund nicht zu der alten Dame vermittelt, die nur noch zweimal am Tag für eine halbe Stunde an die frische Luft geht.

Natürlich gehört eine ausführliche Beratung zu einem Vermittlungsgespräch. Hat der Hund eine Krankheit, wird man darüber genauestens informiert. Und sollte es wider Erwarten doch nicht klappen zwischen Hund und Mensch, kann der Hund auch zurückgegeben werden. Manchmal gibt es auch eine Kennenlernphase. Dann kann man den Hund nach zwei Wochen mit vielen Besuchen und dem sicheren Gefühl, dass es klappen wird, mitnehmen.

Schläft der Hund, ist er brav

Hunde werden als treuer Begleiter des Menschen angesehen. Aber schaut man einmal genau hin, sind sie doch eher Schlafmützen.

Als ursprüngliche Raubtiere, die ihre Beute selber jagten, sind sie hochspezialisiert und müssen auf kurze Zeit und kurze Distanz ihre ganze Leistung und Kraft abrufen. Damit sie nicht zu viel Kraft darauf verwenden müssen, neues Nahrung zu erbeuten, die sie brauchen, um überhaupt auf Jagd gehen zu können, leben Hunde, genau wie Katzen, über den Tag auf Sparflamme. Sie verschlafen, wenn man sie lässt, ohne Weiteres zwei Drittel eines Tages.

Wer schläft, sündigt nicht

Man könnte ganze Bibliotheken oder Datenbanken füllen mit Bildbänden oder Fotodateien von Hunden und ihren Schlafpositionen. Kleine Hunde können eigentlich fast überall schlafen, grössere Hunde benötigen schon eine gewisse Polsterung, um Druckstellen vorzubeugen und Probleme mit den Knochen zu vermeiden. Auch sollte man darauf achten, dass die Hunde nicht auf zu kühlen Plätzen liegen, denn sie können, genau wie wir Menschen, unterkühlen und sich eine Blasenentzündung holen.

Hunde liegen häufig gern mittendrin im Geschehen. So stellen sie aber auch eine Stolperfalle dar, bei der man sich schwerwiegende Verletzungen zuziehen, aber auch den Hund verletzen kann. Daher sollte der Hund stets wissen, wo er sich ungestört hinlegen und seinen Hundeträumen hingeben kann.

Schlafplätze für jede Lebenssituation

Je nach Witterung und Temperatur bevorzugt der Hund eher ein warmes oder ein kühleres Plätzchen. Abhängig vom Alter ist ein weiches Kissen schöner oder die Möglichkeit, spontan hochzuspringen und ins Leben zu rennen. Der eine Hund liegt lieber auf einer Matte, der andere findet es toll, seinen Rücken gegen eine Wand zu drücken. Manchmal suchen sich die Vierbeiner eine Ecke, die eigentlich viel zu klein für sie ist, dann wieder liegen sie mitten auf einem Teppich, auf dem sie fast verloren wirken. Egal, was der Hund am liebsten mag: Er sollte immer einen auf seine Grösse und seine Bedürfnisse zugeschnittenen Korb haben. Am besten sogar zwei Körbe.

Alle Lebewesen sind wichtig

Wir begrüssen Sie herzlich auf hundeobedience.ch und hoffen, dass Sie in unseren Beiträgen neue Informationen und Ideen zu Hunden und anderen Tieren finden!

Für uns haben alle Lebewesen einen gleich hohen Stellenwert, wobei wir natürlich ein besonderes Augenmerk auf die Tiere haben, mit denen wir täglich umgehen und die wir in unserer Obhut haben.

Aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrungen mit der Tierhaltung, dem Hundetraining und dem Umgang mit Wildtieren haben wir diese Webseite ins Leben gerufen, um diese Erfahrungen mit unseren Lesern zu teilen.

Das sind unsere Themen:

Wenn man sich einen Hund anschaffen möchte, stellen sich viele Fragen: Nimmt man den Welpen aus der Liaison des Nachbarhundes? Holt man sich einen Rassehund mit Stammbaum beim Züchter? Kauft man sich einen süssen Hund auf einem Markt im Ausland? Oder schaut man im Tierheim vorbei? Wir geben Antworten.

Hunde schlafen gern. Wir haben uns den Hundeschlaf einmal genauer angesehen und berichten über unsere Erkenntnisse.

Wann sind Belohnungen sinnvoll für den Hund? Und wie sollte man den Hund belohnen? Eigentlich ist es bei den Vierbeinern so wie bei uns Menschen: Für gute Arbeit wollen wir gut entlohnt werden. Wir erklären, wie das geht.

Was sind effektive Mikroorganismen und wie kann man sie in der Tier-, speziell Hundehaltung einsetzen? Wir haben uns mit dem Thema auseinandergesetzt.

Bei Terrarientieren ist Wärme ein wichtiger Bestandteil der richtigen Haltung. Worauf man bei der Wärmequelle achten muss, erklären wir in einem Artikel.

Je nachdem, welche Tiere man hält, muss man sich irgendwann mit Futtertieren beschäftigen. Wo bekommt man sie her und wie soll man sie behandeln? Wir haben dazu ein paar Punkte aufgeschrieben.

Wasserstellen für Tiere kann man überall aufstellen. Es muss nicht immer der Zehn-Quadratmeter-Fischteich im Garten sein. Sogar eine Untertasse mit Wasser auf der Fensterbank kann kleinen Vögeln und Insekten an heissen Sommertagen eine Erfrischung bringen. In unserem Artikel erfahren Sie, worauf man bei einer Tiertränke achten sollte.

Weitere Artikel werden folgen, also schauen Sie gern wieder vorbei!